Der Verein Freundeskreis Glashütter Uhrmacherkunst e. V. konnte schon zahlreiche Exponate, Bilder und Dokumente zur Glashütter Uhrmacherei und Stadtgeschichte durch Schenkung, Überlassung oder Kauf zusammentragen.

Diese Objekte stehen dem Deutschen Uhrenmuseum Glashütte als Dauerleihgabe zur Verfügung und sind im Rahmen der Dauer- und Sonderausstellungen der Öffentlichkeit zugänglich. Nachfolgend sind hier einige Beispiele aufgeführt.


Armbanduhr A. Lange & Söhne Nr. 100 277

Diese Ausführung wurde von 1929 bis 1940 produziert. Die Rohwerke stammen teilweise aus der Schweiz und von der UROFA Glashütte. Hier mit einem Schweizer Werk zu sehen.

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Marine Chronometer Kal. 100 Nr. 2 506 der Firma Mechanik Lange & Söhne VEB, 1948

Nach der Enteignung der Firmen in Folge des Zeiten Weltkriegs wurden weiterhin Marine Chronometer in Glashütte in den Volkseigenen Betrieben (VEB) hergestellt.  1951 wurden die einzelnen Betriebe in Glashütte unter dem Namen VEB Glashütter Uhrenbetriebe zusammengefasst.

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie - Organ des Hydrographischen Bureaus und der Deutschen Seewarte Hamburg, Jahrgänge von 1876 bis 1944

Zeitschriften für Seefahrts- und Meereskunde mit Berichten zu Expeditionen, die u.a. mit Glashütter Marine Chronometern ausgestattet waren.

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  • Einweihung des Peter Henlein-Gedenksteins vor der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte 1903
  • Klassenfoto einer Uhrmacherschulklasse der deutschen Uhrmacherschule Glashütte
  • Einweihung des Lange-Denkmals anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Glashütter Uhrenindustrie 1895
  • Dokumente der Schülervereinigung SAXONIA der deutschen Uhrmacherschule Glashütte
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  • Klassenfoto_kl
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Diplom für Ludwig Strasser

verliehen vom Polytechnischen Verein zu Würzburg 1867. Ludwig Strasser war der Mitbegründer der Firma Strasser & Rohde Glashütte und langjähriger Direktor der Deutschen Uhrmacherschule Glashütte.

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Goldene Herrentaschenuhr Nr. 1 613 des Uhrmacherschülers Friedrich Twesten

Schülerarbeit des von Friedrich Twesten. Er besuchte die Deutsche Uhrmacherschule von 1904 bis 1905.

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Tischuhr Nr. 3 289 des Uhrmacherschülers Fritz Schwankl

Fritz Schwankl aus Bayreuth besuchte die Deutsche Uhrmacherschule von 1924 bis 1925. Diese Tischuhr mit zwei Ferderhäusern wurde durch den Lehrer Alfred Helwig in dessen Buch „Drehganguhren“ veröffentlicht.

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Zangenmikrometer des Uhrmacherschülers Fritz Schwankl Nr. 3 221

Fritz Schwankl aus Bayreuth besuchte die Deutsche Uhrmacherschule von 1924 bis 1925. Zangenmikrometer waren eine typische Schülerarbeit, die der Uhrmacherschüler mit in sein Berufsleben genommen hat.

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Tourbillon Gangmodell Moritz Großmann Nr. 7 332

Dieses Gangmodell wurde von Moritz Großmann ca. 1875 gefertigt. Es ist mit einer Wippen-Chronometerhemmung ausgestattet. Moritz Großmann war mit einer der Ersten Uhrenfabrikanten in Glashütte.

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Armbanduhr Chronograph Kal. 64 der VEB Glashütter Uhrenbetriebe

Von 1955 bis 1961 wurden im VEB Glashütter Uhrenbetriebe eine geringe Stückzahl von Chronographen produziert. Die Produktion des Kal. 64 wurde aufgrund zu geringer Kapazitäten in der Herstellung der Einzelteile eingestellt.

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Pendeluhr Nr. 41 der Firma Wilhelm Horn Glashütte

Die Firma Wilhelm Horn existierte bis 1872 als Pendeluhrenfabrik in Glashütte.
Im Juli 1872 gründet Wilhelm Horn die Internationale Telegraphen-Bau-Anstalt zu Glashütte als Zweigniederlassung der Internationalen Telegraphen-Bau-Anstalt Berlin.

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Marine Chronometer Kal. 100 Nr. 8 888 vom VEB Glashütter Uhrenbetriebe

Dieses Marine Chronometer wurde 1965 hergestellt. Das Zifferblatt ist hier mit GUB – Glashütter Uhrenbetriebe signiert und dem Gütezeichen „Q“, dem höchsten Warengütezeichen der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik (DDR).

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Wippen-Chronometerhemmung Gangmodell Nr. 1737

Gangmodell des Uhrmacherschülers Willy Minkewitz Mockau bei Leipzig. Er besuchte die Deutsche Uhrmacherschule Glashütte von 1906 bis 1907. Der Holzsockel wurde in der Kunsttischlerei Arthur Guricke in Glashütte angefertigt.

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Präzisionspendeluhr Nr. 8 der Firma Strasser & Rohde Glashütte

Sie hat eine Grahamhemmung und ein Holzkompensationspendel mit Zinkzylinder. Das Zifferblatt ist aus Glas. Sie wurde um 1880 hergestellt.
Die Firma Strasser & Rohde zählte zu den führendsten Unternehmen auf dem Gebiet der Präzisionspendeluhren.

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